Gestaltungsprinzipien

Zweck dieses Kapitels

Gestaltungsprinzipien geben normative Orientierung für die konkrete Organisationsgestaltung. Sie sind aus dem Grundmodell, den Axiomen und den Qualitätsmerkmalen des Frameworks ableitbar und helfen dabei, zwischen unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten begründet zu wählen.

Ein Gestaltungsprinzip wird nur aufgenommen, wenn es eine zusätzliche Orientierung zwischen Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Aussagen, die lediglich Grundbegriffe wiederholen, Selbstverständliches festhalten oder keine praktische Unterscheidung ermöglichen, erfüllen diese Eintrittshürde nicht.

Alle Gestaltungsprinzipien stehen unter dem Vorbehalt der Angemessenheit. Ihre Anwendungstiefe und konkrete Ausprägung richten sich nach Bedeutung, Risiko und Komplexität der jeweiligen Gestaltungssituation.

Prinzipien

  1. Zusammenhänge vor Einzelmaßnahmen
  2. Vorgabe und Handlungsspielraum
  3. Wirksame Verantwortung
  4. Information am Handeln ausrichten
  5. Abhängigkeiten bewusst behandeln
  6. Organisation an ihrer Wirkung prüfen
  7. Komplexität handhabbar halten