Robustheit

Eine robuste Organisation erhält bei relevanten Störungen ein erforderliches Maß an Handlungsfähigkeit.

Störungen können beispielsweise den Ausfall von Personen, Systemen, Informationsquellen, Lieferanten oder anderen notwendigen Ressourcen betreffen.

Robustheit bedeutet nicht, jede denkbare Störung vollständig abzusichern. Welche Ausfälle berücksichtigt werden müssen, hängt von Wahrscheinlichkeit, Folgen und Unternehmenskontext ab.

Personenabhängigkeit ist deshalb nicht grundsätzlich ein Organisationsfehler. Problematisch wird sie dort, wo sie die erforderliche Robustheit unangemessen gefährdet.

Übertragbarkeit von Wissen, Verantwortung oder Funktionen kann Robustheit unterstützen, ist aber kein Selbstzweck.

Abgrenzung

Robustheit betrifft den Erhalt der Handlungsfähigkeit bei einer Störung.

Anpassungsfähigkeit betrifft die Veränderung der Organisation, wenn bisherige Bedingungen dauerhaft nicht mehr ausreichen.

Leitfrage

Bleibt das Unternehmen bei relevanten Störungen ausreichend handlungsfähig?