Warum Prinzip Zuruf kein Prozess ist

„Alles auf Zuruf.“ Das ist kein Prozess – und wie du das einfach änderst.
Matthias Sommerfeld

Matthias Sommerfeld

Digitale Organisationsberatung

Inhaltsangabe:

„Alles auf Zuruf.“

Das ist kein Prozess – und wie du das einfach änderst.

So aber antworten viele KMUs, wenn ich nach ihren Abläufen frage.

Heißt übersetzt:

  • Prozesse existieren nur im Kopf
  • Absprachen sind spontan
  • Und wenn jemand ausfällt, fällt alles auseinander

Ein Beispiel:
Ein kleiner Handwerksbetrieb, fünf Leute im Büro.
Die Chefin: „Wir wissen alle, was zu tun ist.“
Trotzdem verschwinden Aufträge, Fristen werden verpasst, jemand fährt zur falschen Baustelle.

Warum?
Weil keiner weiß, was der andere gerade tut.
Und worauf er sich verlässt.
Das führt zu Fehlern – immer wieder.

Ich sage:
Ein Prozess, der nicht dokumentiert ist, existiert nicht.
Dann ist es nur Zufall, wenn mal alles klappt.

Dabei braucht es kein Handbuch in drei Akten.
Meist reicht:

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3

Das bringt:
✔️ Klarheit im Team
✔️ Weniger Rückfragen
✔️ Mehr Verlässlichkeit

Und der schönste Nebeneffekt:
Du erkennst sofort, wo es hakt.
Wo Engstellen sind. Was von wem abhängt.
Und du hast den ersten Schritt getan für einfaches Onboarding.

➡️ Wie ist das bei dir? Gibt’s feste Abläufe – oder eher Zuruf-Kultur?

PS: Auch mit klaren Prozessen bleibst du flexibel. Und es wird sogar leichter. Wetten?