Umwege erhöhen die Ortskenntnis

Vom Fahrradkurier zum Digitalisierungsberater – und warum ich nie ankommen will.
Matthias Sommerfeld

Matthias Sommerfeld

Digitale Organisationsberatung

Inhaltsangabe:

Vom Fahrradkurier zum Digitalisierungsberater – und warum ich nie ankommen will.

Ich habe schon sehr frühzeitig den Wunsch gehabt, „mein eigenes Ding“ zu machen.
Dabei ging es mir weniger um Ruhm oder Reichtum, aber mehr um Freiheit.

Mein erster Versuch war 1996 ein Fahrradkurierdienst in meinem damaligen Wohnort Stendal.

Da sich Unerfahrenheit mit Kurzsichtigkeit (no pun intended) gepaart haben, war dem wenig Erfolg beschieden.
Vermutlich war die Zeit dort auch noch nicht ganz reif.

Aber ich habe viel gelernt. Vor allem, wie man es nicht macht.
Immerhin bin ich mit überschaubaren Schulden aus der Sache rausgekommen.
Nichts, was ich nicht in wenigen Jahren wieder abtragen konnte.

Das war’s aber für mich noch nicht, denn schon 1999 habe ich mich dann im Bereich Softwareentwicklung selbständig gemacht.
Das war genau mein Element und dank der vorher gemachten Erfahrungen lief es schon deutlich besser.

Am Ziel war ich aber noch nicht, bin es bis heute nicht. Und das ist gut so.
Ich will nicht perfekt sein. Aber ich will besser werden – in allem, was mir wichtig ist:

Ein noch besserer Dienstleister.
Ein noch besserer Chef.
Ein noch besserer Vater.
Ein noch besserer Ehemann.
Ein noch besserer Freund.
Ein noch besserer …

Heute berate ich Unternehmen dabei, noch effizienter zu werden.

Und das ist offenkundig noch mehr meine Berufung, als im stillen Kämmerlein die weltbeste Software (oder was ich dafür hielt) zu schreiben.

Was ist deine Berufung und wie war dein Weg dahin?
Hast du sie schon gefunden oder suchst du noch?
Erzähl mir gerne deine Geschichte. Ich bin gespannt!

PS: Ja, ich war schon mal in der Zeitung. Und das nicht, weil ich was angestellt habe.