Berlin hat heute einen Feiertag und da dürfte es viele dort wieder ins Grüne ziehen.
Genau dahin, wo ich wohne – Berlins Badewanne.
Streng genommen bin ich ja auch eine Berliner Pflanze. Ich bin dort geboren und habe immerhin bis vor etwa vier Jahren auch dort gewohnt.
Irgendwann hat es aber nicht mehr so recht für uns gepasst, und so sind wir hier ins Grüne gezogen, oder wie der Berliner es nennt: JWD – janz weit draußen.
Der Aufhänger für den Umzug war, dass wir keine für unsere Bedürfnisse passende Bleibe zu einem bezahlbaren Preis gefunden haben. Also haben wir es mal weiter draußen probiert.
Wirklich billiger ist es nicht, dafür sind wir noch zu nah an Berlin dran. Aber die Lebensqualität insgesamt hat sich schon verbessert.
Wer mir schon eine Weile hier folgt, wird ja ein paar der Ergebnisse mitbekommen haben:
- Ich bin deutlich entspannter
- Ich habe wieder mit Sport angefangen
- Ich habe meine Ernährung umgestellt
Aber es nicht alles Gold was glänzt.
Die Wege hier draußen sind deutlich weiter. Mal eben mit der Tram 5 Stationen fahren ist halt nicht.
Und die Auswahl an quasi allem ist geringer.
Die Kita passt nicht – Pech gehabt.
Die Schule ist doof – Pech gehabt.
Bedarf an bestimmten Ärzten – 1x Tagesreise zum Mitnehmen bitte.
Und leider finden sich hier draus prozentual deutlich mehr Menschen, die im Gestern und Vorgestern festhängen. Da es auf’m Dorf generell etwas direkter und persönlicher zugeht, ist es auch schwerer, das zu ignorieren oder sich aus dem Weg zu gehen.
Man kennt sich halt irgendwann.
In diesem Sinne – Augen auf bei der Wohnortwahl!
Wie und wo lebst du? Fühlst du dich dort wohl? Ich bin gespannt auf den Austausch!
👋 Hallo, ich bin Matthias, der Digitalisierungs-Coach. Ich helfe Mittelständlern, pragmatisch und effizient den nächsten Schritt in Richtung effizientes Unternehmen zu gehen.
Egal wo du sitzt!