Warum ich 50:50 gut finde

Warum ich 50:50 gut finde – es aber doch nicht so gut klappt.
Matthias Sommerfeld

Matthias Sommerfeld

Digitale Organisationsberatung

Inhaltsangabe:

Warum ich 50:50 gut finde – es aber doch nicht so gut klappt.

🧑‍🧑‍🧒 Meine Überzeugung war schon immer, dass es keine Unterschiede zwischen Mann und Frau in der Beziehung gibt.

Beide bringen sich jederzeit so gut ein wie sie können.

Beide tragen das bei, was ihnen im Blut liegt.

Es gibt auch keine automatische Rolle als Ernährer:in oder Hausfrau oder -mann.

Solange meine Frau und ich noch kinderlos waren, war das nie ein explizites Thema, wir haben uns unseren Alltag gut organisiert.

👶 Mit den Kindern kam aber vieles anders.

Plötzlich gab es viel mehr Themen und Zeitaufwände, die sich nicht mehr beliebig im Tag verteilen ließen.

Und auch das Thema Geldverdienen wurde bedeutender.

Drei Kinder zu versorgen ist doch deutlich kostspieliger, als man allgemein denkt.

Man wohnt größer.

Die Einkäufe werden umfangreicher.

Was anziehen wollen sie auch.

Sie wachsen so schnell!

Und da stehen wir nun.

Ich finde mich in einer Position wieder, die ich so nie wollte.

Hauptsächlicher Ernährer.

Während meine Frau wesentliche Teile der Care-Arbeit übernimmt.

Das soll so nicht sein und fühlt sich falsch an.

Und es führt immer wieder zu Konflikten.

Wir müssen immer wieder neu aushandeln, was wir beide als gerecht ansehen.

Wer macht wann wie viel?

Was ist die jeweilige Aufgabe „wert“?

Das schlaucht.

Wie regelt ihr das in eurer Partnerschaft? Lass es mich gern wissen!