Die wichtigste Frage zuerst – vertraust du mir?
Ich habe heute wieder zwei interessante Posts auf LinkedIn gefunden.
Der eine haut einen raus und sagt, der Traum vom Homeoffice sei ausgeträumt.
Garniert mit wilden Behauptungen, was die Leute zu Hause tun.
Oder eben nicht.
Belege für die Behauptungen kommen keine.
Offenbar ist der Gute im Besitz einer hervorragenden Glaskugel.
Dann wiederum ist ein Anderer stolz darauf, dass er die Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter nicht trackt, da er ihnen vertraut.
An sich gut.
Die Kommentare hingegen strotzen vor Unglaube, dass das überhaupt möglich sei.
Klar, rechtlich ist das schwierig, Arbeitgeber sind ja per Gesetz dazu angehalten, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter zu erfassen.
Bzw. erfassen zu lassen.
Abgesehen davon aber: Ist das nicht erstrebenswert, dass auf eine Kontrolle der Arbeitszeiten verzichtet wird?
Was haben beide Dinge gemeinsam – Post 1 und die Kommentare zu Post 2?
Vertrauen!
Oder eher den dessen Fehlen!
Aus meiner Sicht ist das die Basis für ALLES. Nur mit Vertrauen kann man im geschäftlichen sinnvoll zusammen arbeiten.
Meine Mitarbeiter müssen mir vertrauen können, dass ich tue, was ich sage.
Ich muss meinen Mitarbeitern vertrauen können, dass sie leisten, was sie versprechen.
Meine Kunden müssen mir vertrauen können, dass wir mindestens das abliefern, was wir zusagen.
Ich muss meinen Kunden vertrauen können, dass sie die Rechnung am Ende auch bezahlen, wenn sie die Musik bei uns bestellen.
Und so geht das auch weiter.
Das betrifft (Geschäfts-)Partner, Behörden, Lieferanten usw.
In vielen Beziehungen – ob nun geschäftlicher oder privater Natur – fehlt es einfach an Vertrauen.
Wir sollten das einfach mehr tun.
Dann ginge es uns allen ein bisschen besser.
Wie wichtig ist dir Vertrauen? Wie lebst du da im Alltag?