Ich war schon im Homeoffice, bevor es cool war.
In meiner Karriere als Softwareentwickler („Programmierer“) durfte ich schon frühzeitig Konzepte kennenlernen, die heute noch als modern gelten.
Wir wurden schon immer etwas anders behandelt, als die anderen Mitarbeit im Unternehmen und hatten generell große Freiheiten.
Eine der für mich größten Errungenschaften war das, was man heute Homeoffice nennt.
Arbeiten, wann und wo es meiner Kreativität am besten half.
Da ist es für mich heute selbstverständlich, meinen Mitarbeitern ebendiese Freiheiten zu geben.
Und es zahlt sich jeden Tag aus.
Mein Team ist super motiviert und kommt immer auf bessere Ideen, als ich sie selbst haben könnte.
Ich weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann.
Die oft behaupteten Probleme hingegen erlebe ich nie:
Niemand p*mmelt den ganzen Tag nur im Internet rum. Und wenn es so ist, dann arbeitet diese:r Mitarbeiter:in eben gerne nachts. Solange die Ergebnisse stimmen …
Die Produktivität ist bei uns auch nicht im Keller. Eher im Gengenteil.
Dazu kommt, dass ein Teil des Teams über 50 km vom Stammsitz meines Unternehmens entfernt lebt. Wozu soll ich sie jeden Tag hierher zitieren? Videocalls tun es auch!
Bei meinen Kunden hingegen erlebe ich immer noch oftmals die eher klassischen Konzepte. Gerne bringen wir das auch als Ansatz mit ein, um erlahmte Strukturen in Schwung zu bringen.
Und damit die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Digitalisierung auch zum Erfolgsmodell wird.
Wichtig ist bei der Transformation, dass man sie nicht nur als isolierten Schritt betrachtet – es reicht nicht, einzelne Prozesse zu digitalisieren. Das muss auch generell in einen Kulturwandel eingebettet werden.
Wie handhabt ihr das? 9 to 5 zu 100 % vor Ort? Oder lebt ihr moderne Konzepte und genießt die Vorteile? Wie sind deine Erfahrungen damit?